FC Bayern München – Transfergerüchte: Platzt der Sommer-Transfer? Das sind Bayerns Alternativen

Nach der überraschenden Verpflichtung von Daley Blind wird erwartet, dass der FC Bayern in diesem Winter mindestens noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wird. Eine Vertretung für den verletzten Manuel Neuer soll gefunden werden. Und was ist eigentlich mit der Suche nach einem Stürmer? Die aktuellen Gerüchte zum FCB im Überblick.

Außerdem ist es nicht ausgeschlossen, dass den FC Bayern im kommenden Sommer einige Spieler verlassen. Besonders eine Personalie sorgt immer wieder für Wirbel.

Die aktuelle Transferperiode geht noch bis zum 31. Januar. SPOX schafft einen Überblick über die Gerüchteküche rund um den deutschen Rekordmeister.

FC Bayern – mögliche Zugänge: Yann Sommer

Wer ersetzt den bis zum Saisonende verletzten Manuel Neuer? Keine Frage sorgt in diesen Tagen für mehr Spekulationen an der Säbener Straße. Gladbachs Torhüter Sommer gilt dem Vernehmen nach als Favorit.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic bestätigte das Interesse an dem Schweizer bereits vor der Abreise ins Winter-Trainingslager nach Doha. Fohlen-Trainer Daniel Farke gab sich hingegen zuversichtlich, dass seine Nummer eins auch in der Rückrunde im Gladbacher Tor stehen wird. Dass Sommer am Samstag bei Gladbachs Testspiel nicht im Kader stand, hatte laut Sky keine Aussagekraft über seine Zukunft.

Am Freitagabend dann die Absage: “Wir werden Yann Sommer nicht abgeben. Das haben wir den Bayern auch so mitgeteilt”, sagte Fohlen-Sportdirektor Roland Virkus der Rheinischen Post. Nur bei einem “unmoralischen” Angebot würde er schwach werden.

Die Bild und Sport1 berichten dennoch, dass die Bayern sich noch nicht von einem Transfer verabschiedet haben. Bislang wurden zwischen vier und fünf Millionen Euro für Sommer geboten. Gladbach fordert wohl acht Millionen Euro – bislang noch zuviel für Salihamidzic und Co.

Gladbach will erst einen Ersatz für Sommer finden, bevor sie diesen an die Isar ziehen lassen. Als Favorit auf die Sommer-Nachfolge gilt Jonas Omlin vom HSC Montpellier. Der Preis: acht Millionen Euro.

Und Sommer? Der will dem Vernehmen nach unbedingt an die Isar wechseln. Laut Sky war er in den vergangenen Tagen sogar bei Vize-Präsident Rainer Bonhof vorstellig und habe um eine Freigabe gebeten. Dieser dementierte den Bericht kurze Zeit später.

Im Falle eines Bayern-Wechsels winkt Sommer angeblich ein Vertrag bis 2025. Laut der tz ist es der Wunsch des 34-Jährigen, noch im Winter nach München zu wechseln.

Dann wolle er bestmögliche Leistungen abliefern und sich für einen Stammplatz empfehlen. Für die neue Saison hoffe er auf einen fairen Wettkampf mit dem dann wieder genesenen Neuer.

Alexander Nübel

Abgesehen von Sommer bleiben dem FC Bayern kaum Optionen auf dem Transfermarkt. Eine vorzeitige Rückholaktion von dem noch bis zum Sommer an die AS Monaco verliehenen Nübel galt zuletzt als unwahrscheinlich.

“Es macht wenig Sinn, dass ich zurückkomme”, sagte Nübel zuletzt der Bild-Zeitung und ergänzte: “Ich weiß nicht, wie schwerwiegend die Verletzung von Manuel ist. Aber ich denke, ab Sommer, spätestens in der Vorbereitung für die nächste Saison, wird er wieder fit sein. Dafür drücke ich ihm die Daumen.”

Auch durch die (vermeintliche) Absage von Gladbach ist Nübel laut Sport1 aber weiterhin eine Option. Demnach bestünde weiterhin Kontakt zwischen den beiden Vereinen.

Allerdings würde Nübel auf bestimmte Voraussetzungen bestehen – dann könne er sich einen Abbruch der Leihe vorstellen, heißt es. Insbesondere das angeblich angespannte Verhältnis zu Torwarttrainer und Neuer-Kumpel Toni Tapalovic müsste sich auflockern. Der 26-Jährige wolle mehr Anerkennung.

Wie auch Gladbach müsste Monaco aber vorher einen adäquaten Ersatz finden, bevor die AS ihre Nummer eins ziehen lässt. Nübel entwickelte sich in den vergangenen Monaten zu einer festen Größe beim französischen Klub.

Eigentlich war Nübels Plan, mit Monaco die Rückrunde zu bestreiten und weiter Spielpraxis zu sammeln. Seine Zukunft scheint nun wieder völlig offen zu sein. In München besitzt Nübel noch einen Vertrag bis 2025.

Odysseas Vlachodimos

Der Druck auf die Bayern wächst: Sollte ein Transfer von Sommer oder Nübel am Ende platzen, würden kaum noch Alternativen bleiben. Auch Vlachodimos wäre keine.

Der Torhüter von Benfica Lissabon wurde zwischenzeitlich ebenfalls als Neuer-Vertretung in den Medien gehandelt. Einem Abschied aus Portugal erteilte der gebürtige Stuttgarter jedoch eine Absage.

“Der FC Bayern ist ein Riesen-Klub. Wenn man mit so einem Verein in Verbindung gebracht wird, ehrt das einen und spiegelt so ein bisschen meine Leistungen in den vergangenen Jahren wider. Das ist aber alles Spekulation. Ich befasse mich nicht damit und konzentriere mich auf das Hier und Jetzt”, sagte er. Vielmehr wolle Vlachodimos seinen noch bis 2024 laufenden Vertrag verlängern.

Kevin Trapp

Anfang des Jahres berichtete die Bild, dass die Bayern sich auch nach dem Nationaltorhüter erkundigt hätten. Eine offizielle Anfrage gab es dem Vernehmen nach aber nicht.

Ohnehin gilt es als unwahrscheinlich, dass Eintracht Frankfurt den 32-Jährigen ziehen lässt. Sportvorstand Markus Krösche sprach kurze Zeit später ein Machtwort: “Das ist eine von den Beratern fingierte Geschichte, völliger Blödsinn.”

Auch Trainer Oliver Glasner betonte, dass die Gerüchte um seine Nummer eins aus der Luft gegriffen seien: “Wenn ich mich darüber ärgern würde, was ich überall mitbekomme oder lese, dann wäre ich ganz schlecht drauf. Das bin ich aber nicht.”

Glasner weiter: “Es stehen so viele Sachen geschrieben. Ich bin mit den Jungs immer im Austausch und ihr erlebt mich ziemlich entspannt. Das Trapp-Gerücht war daher eher amüsant.”

Dominik Livakovic und Yassine Bono

Nach der Weltmeisterschaft in Katar wurden die beiden Torhüter mit zahlreichen Topklubs in Verbindung gebracht. Livakovic und Bono hatten erheblichen Einfluss darauf, dass Kroatien respektive Marokko überraschend ins Halbfinale einzogen.

Sowohl Bono als auch Livakovic wurden im Zuge der Neuer-Verletzung auch bei den Bayern gehandelt. Konkret wurde es mit den beiden WM-Helden dem Vernehmen nach jedoch nie.

Bono wird wohl mindestens noch bis zum Sommer beim FC Sevilla spielen. Bei den Andalusiern besitzt er noch einen Vertrag bis 2025.

Wahrscheinlicher erscheint dafür ein Winter-Wechsel von Livakovic. Das Arbeitspapier des 27-Jährigen bei Dinamo Zagreb ist noch bis 2024 datiert.

Vladan Kovacevic

Der Berater des bosnischen Torhüters hat seinen Klienten beim deutschen Rekordmeister ins Gespräch gebracht. “Ich biete dem FC Bayern an, den Torwart Kovacevic zu prüfen”, wird Franjo Vranjkovic von der Ippen-Mediengruppe zitiert. Seiner Meinung nach sei der 24-Jährige “der beste junge Torwart Europas”.

“Ein englischer Klub würde ihn sofort kaufen und an den FC Bayern ausleihen”, ergänzte Vranjkovic: “Stahlharte Nerven, Reaktionsvermögen auf der Linie und die enorme Persönlichkeitsstruktur, keiner ist besser.”

Dass die Bayern den eher unbekannten Kovacevic einer Top-Lösung vom Format eines Sommers vorziehen, darf allerdings bezweifelt werden.

Harry Kane

Nach dem Abgang von Robert Lewandowski entschied sich der FC Bayern bekanntlich gegen eine Nachbesetzung, inzwischen soll es jedoch ein Umdenken beim FCB gegeben haben. In diesem Zusammenhang fällt der Name des Stürmers von Tottenham Hotspur wieder regelmäßig.

Kane soll einem Abgang von den Spurs für den kommenden Sommer offen gegenüberstehen. Allerdings sollen die Bayern-Verantwortlichen Zweifel an der Umsetzbarkeit eines Transfers hegen. Laut der Sport Bild sollen Salihamidzic und Co. nicht unbedingt davon überzeugt sein, dass der 29-Jährige den Schritt in die Bundesliga wagen möchte.

Zudem sprechen die horrenden Forderungen von Tottenham gegen eine Verpflichtung Kanes. Wie Sky berichtet, würde der Klub aus London zwischen 80 und 100 Millionen Euro für seinen Torjäger fordern.

Kane besitzt jedoch nur noch einen Vertrag bis 2024. Nach dieser Saison wäre es also die letzte ernsthafte Möglichkeit, Geld für den Angreifer einzunehmen. Klar ist: Unter diesen Voraussetzungen würde Bayern eine solche Summe nicht in die Hand nehmen.

Kolo Muani

Auch bei dem Überflieger von Eintracht Frankfurt wird der FC Bayern dem Bericht von Sky zufolge die Füße stillhalten. Nachdem Sportvorstand Markus Krösche zuletzt betont hatte, dass Kolo Muani vorerst bei den Hessen bleiben wird, soll das Interesse erloschen sein.

Der Franzose soll sehr zufrieden sein in Frankfurt. Dem Vernehmen nach will er mindestens bis 2024 beim Europa-League-Sieger von 2022 bleiben. Kolo Muani besitzt in seinem bis 2027 datierten Arbeitspapier zudem keine Ausstiegsklausel.

Konrad Laimer

Schon im Sommer waren die Bayern an dem Österreicher, der im defensiven Mittelfeld und auf der rechten Abwehrseite agieren kann, dran. RB Leipzig schob einem Wechsel aber einen Riegel vor.

In rund sechs Monaten ist Laimer ablösefrei zu haben. Zuletzt hieß es sogar, dass der Deal bereits im Januar verkündet werden könnte. Der neue Geschäftsführer Sport von Leipzig, Max Eberl, will den Wechsel aber mit allen Mitteln verhindern.

“Es sind viele Dinge weit fortgeschritten und es wird irgendwann eine Richtung geben, das ist uns klar”, sagte der 49-Jährige im Interview mit Sky: “Ich versuche, ihn emotional zu packen. Wenn es nicht klappt, dann ist es so.”

Denzel Dumfries

Für den Fall eines Abgangs von Benjamin Pavard, mit dem der Franzose zuletzt in mehreren Interviews kokettierte, sondieren die Bayern offenbar schon den Markt.

Dumfries soll eine der Alternativen sein. Wie die tz berichtet, steht der Niederländer von Inter Mailand auf dem Zettel der Münchner.

Dumfries besitzt noch einen Vertrag bis 2025. Fällig wäre wohl eine Ablösesumme zwischen 20 und 30 Millionen Euro. Geld, das die Nerazzurri mit Blick auf die schlechten Bilanzen dringend benötigen.

Malo Gusto

Den 19-Jährigen von Olympique Lyon zählt die tz ebenfalls zu den Kandidaten. Dalo ist inzwischen Stammspieler beim französischen Traditionsklub.

Sein Vertrag läuft allerdings nur noch bis 2024. Die Ablöse würde wohl deutlich geringer ausfallen als bei einem Dumfries-Transfer.

Axel Disasi

Nach Informationen von RMC steht auch Frankreichs WM-Fahrer auf Bayerns Zettel. Dem Bericht zufolge erkundigt sich der FCB seit Wochen nach Disasi.

Die Hürde: Als mögliche Ablösesumme stehen wohl 50 Millionen Euro im Raum.

Das Arbeitspapier des 24-Jährigen bei den Monegassen läuft noch bis 2025. Disasi gehört zum Stammpersonal und kommt in der laufenden Saison auf 17 Spiele. Konkurrenz bekommen die Bayern offenbar aus der Premier League: Auch Manchester United soll Interesse haben.

FC Bayern – mögliche Abgänge: Benjamin Pavard

Wie der kicker erfahren haben will, gab es bereits Kontakt zwischen Pavard und dem FC Barcelona. Die Bayern sind derweil auf eine zeitnahe Entscheidung bedacht. Der Vertrag des Franzosen endet 2024. Im Sommer hätte der FCB also die letzte ernsthafte Möglichkeit, eine angemessene Ablöse zu generieren.

Pavard soll auch unzufrieden sein, weil er nur selten auf seiner Lieblingsposition im Abwehrzentrum zum Einsatz kommt.

Salihamidzic kündigte am Samstag an, Gespräche mit Pavard führen zu wollen. “Ob es Kontakt zu anderen Klubs gibt, ist egal für mich. Wir haben andere Ziele. Benji ist ein wichtiger Spieler für uns. Er sagt, dass er sich sehr wohlfühlt”, sagte er.

Eric Maxim Choupo-Moting

Auch die Zukunft von Bayerns derzeit einzigem etatmäßigen Stürmer ist ungewiss. Mit elf Toren in 16 Spielen hat sich Choupo-Moting in der Hinrunde zu einem Leistungsträger entwickelt.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge bemühen sich die Bayern in diesen Tagen deshalb verstärkt darum, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Kameruner zu verlängern. Erste Gespräche wurden wohl schon geführt.

Ein Faktor bei den Verhandlungen spielt mit Sicherheit auch die künftige Rolle von Choupo-Moting. Sollte tatsächlich ein neuer Stürmer kommen, würde er wohl wieder in die zweite Reihe zurückfallen. Das wäre hinsichtlich seiner Leistungen in dieser Spielzeit wohl kaum noch eine Option für ihn.

Zudem gibt es hochkarätige Konkurrenz aus der Premier League: Manchester United soll starkes Interesse an einer Verpflichtung von Choupo-Moting haben. Die Red Devils würden am liebsten schon im Winter zuschlagen, das ist angesichts von Bayerns Kadersituation im Angriff aber keine Option.

Marcel Sabitzer

Sollte Laimer im Sommer kommen, könnten die Einsatzzeiten des Österreichers noch weiter schrumpfen. Gegenüber Joshua Kimmich und Leon Goretzka hat Sabitzer im zentralen Mittelfeld schon jetzt meist das Nachsehen. In Ryan Gravenberch steht ein weiterer Spieler im Kader, der auf dieser Position beheimatet ist.

Aufgrund seiner Rolle als Ergänzungsspieler tauchen auch immer wieder Gerüchte um Sabitzer auf. Zuletzt berichtete Calciomercato, dass Juventus Turin und AC Milan Interesse an einer Verpflichtung des 28-Jährigen hätten.

Sabitzer hat noch einen Vertrag bis 2025. Im Falle eines Verkaufs würden die Bayern also durchaus abkassieren.

FC Bayern München: Die ersten drei Spiele des FCB im Jahr 2023

Datum Wettbewerb Gegner
20.1., 20.30 Uhr Bundesliga RB Leipzig (A)
24.1., 20.30 Uhr Bundesliga 1. FC Köln (H)
28.1., 18.30 Uhr Bundesliga Eintracht Frankfurt (H)


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