Transfers, News und Gerüchte am 7. Januar: Mega-Angebot für BL-Stürmer? Frankfurt-Star verzockt sich

Das Transferfenster in den europäischen Ligen ist geöffnet. Wer geht wohin? Welche Transfers stehen fest? Welche Gerüchte gibt es? Die News und Gerüchte vom 7. Januar.

Niclas Füllkrug

Der Nationalspieler schließt einen Transfer im Winter nicht aus. “Das sind Entscheidungen, an denen mehrere Parteien beteiligt sind. Deswegen ist es schwierig für mich, mich dazu zu äußern. Falls es zu der Konstellation kommt, dass ein Angebot da ist, muss man es bewerten. Ich bin mit Clemens Fritz und Frank Baumann in sehr engem Austausch. Wir müssen einfach schauen, in welche Richtung es sich entwickelt”, erklärte der Stürmer in einem Interview mit der DeichStube.

Allerdings betonte der 29-Jährige wie wohl er sich in Bremen fühlt. “Ich bin total glücklich bei Werder und weiß, was ich an Werder habe und dass ich auch hier noch die Möglichkeit habe, mich weiterzuentwickeln. Es macht mir total Spaß, meine Rolle in dieser Mannschaft auszufüllen”, so Füllkrug.

Dem WM-Fahrer ist allerdings auch ein fairer Deal wichtig. Wenn ein Angebot vorliegt, werden wir darüber sprechen und schauen, für welche der Seiten es interessant ist. Für beide? Dann kann man darüber reden. Für eine Seite oder gar beide Seiten nicht? Dann wird nicht darüber geredet. Was am Ende passiert, kann ich noch nicht sagen, aber ich bin jetzt seit dreieinhalb Jahren bei Werder, und wer mich kennt, weiß, was es mir bedeutet, für diesen Verein zu spielen”, betonte er.

Jovan Milosevic

Der VfB Stuttgart hat sich das 17-jährige Juwel von FK Vojvodina geschnappt. Das serbische Talent unterschreibt bis 2027 im Schwabenland. Den Deal hatte noch der alte Sportdirektor Sven Mislintat initiiert. Allerdings wird Milosevic erst im kommenden Sommer zum Bundesligisten stoßen und beim Klub aus Novi Sad weiter Erfahrungen sammeln.

Dort darf der Stürmer dann auch wieder mitspielen, denn als die Einigung zwischen Spieler und VfB bekannt wurde, gab es keine Spielzeit mehr für den Angreifer, dessen Vertrag erst 2023 ausgelaufen wäre. Die Schwaben haben 1,2 Millionen Euro für den Youngster auf den Tisch gelegt und damit andere Interessenten wie RB Salzburg und Atlético Madrid ausgestochen.

Ferland Mendy

Ferland Mendy, Linksverteidiger von Real Madrid, ist laut Informationen der spanischen Sport in den Fokus von Manchester City und Paris Saint-Germain gerückt.

Der Franzose gehört bei den Königlichen links hinten zum Stammpersonal – dem Bericht zufolge ist er aber langfristig nicht die priorisierte Lösung als Linksverteidiger. Dort hat Real wohl Alphonso Davies vom FC Bayern im Blick.

Mendy hat bei Real noch einen Vertrag bis 2025, während Davies beim deutschen Rekordmeister ein Eckpfeiler für die Zukunft sein soll. Der Vertrag des Kanadier beim FCB läuft ebenfalls bis 2025.

Georginio Rutter

Der Stürmer von TSG Hoffenheim steht laut mehreren Medienberichten vor einem Wechsel nach England. Der kicker berichtete, dass sich der Franzose im Austausch mit Leeds United befindet. Demnach könnte der Transfer noch im Winter stattfinden. Ein Wechsel scheint wohl sehr wahrscheinlich. Sky will erfahren haben, dass für den Angreifer eine Ablöse zwischen 30 und 40 Millionen Euro im Raum steht.

Der 20-Jährige hat eigentlich noch einen Vertrag bis 2026. Für die TSG kam er in insgesamt 64 Pflichtspielen auf 11 Tore und 8 Vorlagen. In der laufenden Saison reichte es in 15 Spielen nur für jeweils 2 Tore und Vorlagen. Rutter kam 2021 für 750.000 Euro von Stade Rennes zu Hoffenheim.

Evan N’Dicka

Auf der Suche nach dem nächsten großen Vertrag hat es das Management des Franzosen von Eintracht Frankfurt offenbar mit den Forderungen übertrieben. Wie Sport1 berichtet, haben nacheinander die zuletzt gehandelten Klubs abgewunken und von einem Transfer Abstand genommen. Der FC Barcelona, FC Arsenal, Juventus Turin und der FC Sevilla wurden zuletzt mit N’Dicka in Verbindung gebracht.

Laut dem Bericht fordert der Berater des 23-Jährigen ein Gesamtpaket in Höhe von 50 Millionen Euro für seinen Klienten. Darin enthalten: ein Fünfjahresvertrag mit einem jährlichen Gehalt von sieben Millionen Euro plus ein Handgeld in Höhe von 15 Millionen Euro. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft im Sommer aus.

N’Dicka hat sich bei der Eintracht zu einer absoluten Säule entwickelt und entscheidenden Anteil am Aufschwung der Hessen. Die überzogenen Forderungen des Beraters sind jedoch nicht das erste Mal Thema. Im Herbst soll es Gespräche mit Paris Saint-Germain über einen Transfer gegeben haben, als die Handgeld-Forderung zur Sprache kam, sollen die Verantwortlichen von PSG so erzürnt gewesen sein, dass sie ein Hausverbot gegen N’Dickas Berater aussprachen.

Marco Reus

Al-Nassr FC befindet sich nach der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo weiter auf der Suche nach neuen Stars und beschäftigt sich laut der Daily Mail offenbar mit dem Offensivspieler von Borussia Dortmund.

Zuletzt wurden bereits Luka Modric, Eden Hazard, Sergio Ramos und N’Golo Kanté mit einem Wechsel zum Hauptstadtklub aus Saudi-Arabien in Verbindung gebracht, mit Reus steht nun wohl auch ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga auf der Liste von Al-Nassr. Der 33-Jährige hat beim BVB nur noch Vertrag bis Saisonende.

Eine Entscheidung über die Zukunft von Reus in Dortmund dürfte in den kommenden Wochen fallen. Eine Verlängerung bei der Borussia, wo er seit 2012 unter Vertrag steht und mittlerweile auch Kapitän ist, scheint durchaus im Bereich des Möglichen, doch laut der Daily Mail verfolgen neben Al-Nassr auch englische Klubs die Situation des 48-fachen deutschen Nationalspielers.

Jere Uronen

FC Schalke 04 hat sich die Dienste des Linksverteidigers gesichert. Die Knappen leihen den Finnen vom Ligue-1-Klub Stade Brest bis zum Ende der Saison aus. Dem Vernehmen nach gibt es auch eine Kaufoption.

“Wir sind sehr froh, dass wir Jere Uronen für uns gewinnen konnten. Weil sich Thomas Ouwejan noch in der finalen Phase seiner Rehabilitation befindet, brauchten wir mit Blick auf den Ligastart eine einsatzbereite Alternative auf der Position des Linksverteidigers”, erklärte Sportvorstand Peter Knäbel den Transfer.

Bei Stade Brest war der 28-Jährige keine Stammkraft. In der laufenden Saison kam er nur auf sechs Einsätze. Vielleicht ändert sich das ja in königsblau.

Enzo Fernandez

Geht der Mega-Transfer der WM-Entdeckung im Winter noch über die Bühne? Wie Sky berichtet, sind sich der Argentinier und der FC Chelsea komplett einig. Auch Benfica wolle den Deal, weshalb die derzeitigen Verhandlungen lediglich als “Säbelrasseln” bezeichnet werden. Mit einer Ablöse von 120 Millionen Euro (Ausstiegsklausel) wäre der 21-Jährige der teuerste Transfer der Premier-League-Geschichte.

Am Freitag stand Fernandez im Spiel gegen Portimonense nicht im Benfica-Kader, ohne Freigabe war er in die Heimat gereist und hatte deshalb auch eine Trainingseinheit verpasst. Trainer Roger Schmidt kündigte Konsequenzen an und zeigte sich zuvor auch sauer über das Verhalten des FC Chelsea: “Was der Klub macht, ist respektlos gegenüber uns allen. Ich kann das nicht akzeptieren. Den Spieler erst verrückt zu machen und so tun, als könne man die Klausel bezahlen, nur um später dann verhandeln zu wollen, das verstehe ich nicht unter einer guten Beziehung zwischen zwei Vereinen.”

Yann Sommer

Borussia Mönchengladbach hat einem Wechsel von Torhüter Yann Sommer zum FC Bayern München in der Winterpause eine Absage erteilt.

“Wir werden Yann Sommer nicht abgeben. Das haben wir den Bayern auch so mitgeteilt”, sagte Fohlen-Sportdirektor Roland Virkus gegenüber der Rheinischen Post.

Hier geht es zur ausführlichen News.

Laut tz war der Wunsch von Sommer klar: Er wolle im Winter den Schritt nach München gehen, ein Wechsel ins Ausland sei trotz Interesse aus Italien, England und Spanien kein Thema. In der Rückrunde wolle er für den FC Bayern bestmögliche Leistungen abliefern und hoffe dann im Sommer auf einen fairen Wettkampf mit dem dann wieder genesenen Manuel Neuer. Er habe Respekt für dem Stammkeeper, aber keine Angst vor einem möglichen Duell.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic wollte sich zuvor alle Optionen offen lassen. “Das Thema Torwart beschäftigt uns natürlich. Die Verletzung von Manuel Neuer hat uns hart getroffen. Wir werden unsere Arbeit machen, Optionen checken und eine Entscheidung treffen. Das Transferfenster geht bis zum 31. Januar”, erklärte er bei einer Pressekonferenz in Doha.

Vladan Kovacevic

Es kommt nicht täglich vor, dass ein Keeper aus Polen dem FC Bayern angeboten wird. Franjo Vranjkovic, Berater des 24-jährigen Bosniers, hat es trotzdem gemacht. “Ich biete dem FC Bayern an, den Torwart Kovacevic zu prüfen”, wird der Berater von der Ippen-Mediengruppe zitiert. Dabei handelt es sich seiner Aussage zufolge um “den besten jungen Torwart Europas”.

Kovacevic steht beim polnischen Tabellenführer Rakow Czestochowa im Kasten und musste in 17 Spielen erst zwölfmal hinter sich greifen. “Ein englischer Klub würde ihn sofort kaufen und an den FC Bayern ausleihen”, mente Vranjkovic weiter. “Stahlharte Nerven, Reaktionsvermögen auf der Linie und die enorme Persönlichkeitsstruktur, keiner ist besser.”

Youssoufa Moukoko

Kommt es bald zu einer Entscheidung im Poker um den Angreifer? Laut Sport1 hat die Seite von Moukoko dem BVB ein Gegenangebot vorgelegt. Die Verantwortlichen in Dortmund wollen demnach im Trainingslager in Marbella die Gespräche mit den Beratern aufnehmen und hoffen dann auch, die Verhandlung endlich abschließen zu können.

Zuvor konnten sich beide Parteien nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Die letzte Offerte der Borussen – drei Millionen Euro plus Boni – war dem 18-Jährigen zu wenig. Der Vertrag des Nationalspielers endet 2023. Sollten eine Verlängerung scheitern, sind mit Chelsea und Barcelona zwei Schwergewichte hinter Moukoko her.

Roberto Martínez

Portugal ist auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer offenbar fündig geworden. Wie The Athletic berichtet, gibt es eine mündliche Einigung mit Belgiens ehemaligem Chefanweiser Roberto Martínez.

Die Portugiesen trennten sich nach dem Aus im Viertelfinale gegen Marokko bei der Weltmeisterschaft in Katar von ihrem langjährigen Trainer Fernando Santos. Seitdem läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren.

Martínez, der von 2016 bis zum Vorrunden-Aus bei der WM 2022 für die belgische Auswahl verantwortlich war, trat nach dem enttäuschenden Abschneiden in Katar zurück. Seitdem zeigten einige Klubs und Verbände Interesse am 29-jährigen Spanier, Portugal scheint nun das Rennen zu machen und Martínez könnte schon in den nächsten Tagen vorgestellt werden.

Benjamin Pavard

Hasan Salihamidzic würde den Vize-Weltmeister gerne weiterhin beim FC Bayern sehen. “Wir werden Gespräche führen. Ob es Kontakt zu anderen Klubs gibt, ist egal für mich. Wir haben andere Ziele. Benji ist ein wichtiger Spieler für uns. Er sagt, dass er sich sehr wohlfühlt”, sagte er bei der Pressekonferenz in Doha.

Der Franzose könnte aber offenbar zum FC Barcelona wechseln. Laut einem Bericht des kicker soll das Umfeld des Verteidigers schon Kontakt mit Barca aufgenommen haben. Auch die Katalanen sollen Interesse haben.

Pavard ist beim FC Bayern wohl mit seiner Rolle als Außenverteidiger nicht zufrieden und würde lieber in der Innenverteidigung spielen. Deswegen liebäugelt der 26-Jährige offenbar mit einem Abschied aus München. Allerdings ist Barca eigentlich auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger.

Josip Brekalo

Was wird aus dem Wolfsburger, der letztmals im September in der Startelf stand und in der Folge meist gar keine Rolle mehr spielte? Einmal wurde er in der aktuellen Vorbereitung eingewechselt und darf den Klub verlassen. Doch wohin? Mit der AC Monza wurde ein Serie-A-Klub als Abnehmer gehandelt, dort scheint jedoch mit Darko Lazovic ein anderer Spieler bevorzugt zu werden.

Im Trainingslager fehlt Brekalo, offenbar krankheitsbedingt, wie der kicker berichtet, scheitert ein Wechsel nach Spanien zu Getafe oder San Sebastian an den Gehältern, die dort gezahlt werden können. Drei Millionen Euro wie in Wolfsburg wären es jedenfalls nicht. Auch Brekalos Heimatklub Dinamo Zagreb soll nun in der Verlosung sein, auch dort müsste er sich mit finanziell anderen Rahmenbedingungen abfinden.

Didier Deschamps

Der Weltmeister von 1998 bleibt Frankreichs Nationaltrainer. Der Verband teilte am Samstag mit, dass der 54-Jährige einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA unterschrieben hat. Wenige Tage nach der Niederlage im WM-Finale gegen Argentinien traf sich der Coach mit dem Verbandspräsident Noël Le Graët. In den Gesprächen wurde die Grundlage für die Verlängerung gelegt.

Der Vertrag von Deschamps war nach der WM in Katar ausgelaufen und mit Zinédine Zidane wurde schon ein möglicher Nachfolger gehandelt. Doch der ehemalige Teamkollege bleibt damit nun vorerst ohne Trainerjob.

Geronimo Rulli

Ein Weltmeister für Ajax Amsterdam. Der Torhüter wechselt für acht Millionen Euro vom FC Villarreal zum niederländischen Rekordmeister. Allerdings könnte sich die Summe laut den Amsterdamern noch auf bis zu zehn Millionen Euro erhöhen. Der 30-Jährige unterschreibt bis 2026 bei Ajax.

Mit Villarreal gewann der Keeper 2021 die Europa League und traf einen Elfmeter gegen Manchester United im Finale. Bei der WM in Katar kam Rulli allerdings nicht zum Einsatz. Dort war Emiliano Martinez die Nummer eins.

Manuel Wintzheimer

Eintracht Braunschweig setzt im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga auf personelle Unterstützung von einem Liga-Konkurrenten. Wie der Verein am Samstag mitteilte, kommt der Stürmer auf Leihbasis bis zum Saisonende vom 1. FC Nürnberg, eine Kaufoption wurde nicht vereinbart.

Der 23 Jahre alte Mittelstürmer, der in der Jugend für Bayern München und die SpVgg Greuther Fürth auflief, spielte seit dem vergangenen Sommer in Nürnberg, dort läuft sein Vertrag noch bis 2025. In 98 Zweitligaspielen erzielte Wintzheimer zwölf Treffer, in dieser Saison gelang ihm in elf Liga-Einsätzen ein Tor.


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