NFL Week 17 Roundup: Recaps, Highlights, Ergebnisse und alle Infos zu Woche 17

Ausgerechnet gegen Geno Smith und seine Seahawks endeten die Playoff-Hoffnungen der Jets in Woche 17. Derweil überrannten die Packers die Vikings und haben die Playoffs in der eigenen Hand. Die Patriots wiederum meldeten sich im Playoff-Rennen zurück.

 

NFL: Recaps Week 17

Des Weiteren sind weitere Teams offiziell ausgeschieden, darunter auch die Raiders, die nach fulminantem Debüt von Quarterback Jarrett Stidham gegen die 49ers in der Overtime verloren. Tom Brady und seine Buccaneers wiederum verhinderten eine Blamage und sicherten sich nach engem Spiel doch noch die Krone in der NFC South gegen die Panthers.

Das Spiel der Woche

Tampa Bay Buccaneers (8-8) – Carolina Panthers (6-10)

Ergebnis 30:24 (0:7, 10:7, 0:0, 20:10) BOXSCORE

  • Wie so oft genügen den Bucs zwei Drives in der zweiten Hälfte, um ihre verschlafene Offense aufzuwecken.
  • Tom Brady (34 von 45 für 432 Yards, 3 TDs und 19,9 EPA) fand drei mal Wideout Mike Evans (10 von 12 für 207 Yards, 3 TDs und 16,5 EPA) tief auf der rechten Seite, zwei TDs davon waren in der zweiten Hälfte: Einer beim Stand 10:21, um überhaupt im Spiel zu bleiben, und einer am Drive darauf um die Führung zu übernehmen.
  • Die Bucs gewinnen damit erstmals in ihrer Geschichte die NFC South an zwei aufeinanderfolgenden Jahren.
  • Sam Darnold (23 von 37 für 341 Yards, 3 TDs, 1 INT und 3,2 EPA) konnte gut starten, konnte aber in der zweiten Hälfte nur 12 von 22 Pässen anbringen und beging zwei Turnover, die das Spiel aus der Hand gaben.

Atlanta Falcons (6-10) – Arizona Cardinals (4-12)

Ergebnis 20:19 (0:3, 14:10, 0:3, 6:3) BOXSCORE

  • Falcons Rookie Quarterback Desmond Ridder (19 von 26 für 165 Yards und -6,4 EPA) zeigte hie und da mit einem präzisen Pass und guter Antizipation auf, blieb aber inkonstant.
  • Die Falcons schaffen den Game Winning Drive primär aufgrund ihres Laufspiels rund um Rookie Running Back Tyler Allgeier, der der dritte Rookie mit 1000+ Scrimmage Yards nach Dameon Pierce und Garrett Wilson wurde.
  • JJ Watt hatte in seinem vorletzten Spiel einen Sack.
  • Cardinals QB #4 David Blough (24 von 40 für 222 Yards, 1 TD und 4,5 EPA) tat genug, um die Falcons Defense zu bezwingen, aber ein Blocked Punt und zwei hergegebene 3rd Downs der Defense am letzten Falcons Drive waren auch für ihn zu viel zum überwinden.

Detroit Lions (8-8) – Chicago Bears (3-13)

Ergebnis 41:10 (7:10, 17:0, 14:0, 3:0) BOXSCORE

  • Justin Fields konnte anfangs noch als Läufer überzeugen – er hatte 104 Rushing Yards nach 10 Minuten Spielzeit – aber ab dem zweiten Viertel meldet die Lions Defense sein gesamtes Spiel ab. Als Passer kam am Ende ein 7 von 21 für 75 Yards, 1 TD, 1 INT, 7 Sacks und -20,3 EPA heraus.
  • Jared Goff (21 von 29 für 255 Yards, 3 TDs und 10,5 EPA) brillierte hingegen als Ballverteiler in einer lauflastigen Offense. Zehn verschiedene Lions fingen einen Pass.
  • Das Laufspiel rund um Jamaal Williams (22 für 144 Yards, 1 TD und 1,4 EPA) und D’Andre Swift (11 für 78 Yards, 1 TD und 2,8 EPA) war ausgezeichnet, und auch Rookie Wide Receiver Jameson Williams konnte mit einem 40 Yards Reverse dazu beitragen.
  • Rookie Edge Aidan Hutchinson fing die dritte Interception seiner Saison. Er eroberte auch einen Fields-Fumble.
  • Die Lions bleiben mit dem Sieg im Playoff-Rennen und müssen in Woche 18 nach Green Bay.

Kansas City Chiefs (13-3) – Denver Broncos (4-12)

Ergebnis 27:24 (6:0, 7:10, 0:7, 14:7) BOXSCORE

  • Die Chiefs ließen die Broncos anfangs mit zwei Turnovern im Spiel, und die Broncos Offense konnte zwischenzeitlich genug Schaden anrichten, um sogar in Führung zu gehen. Aber am Ende war Russell Wilson als Passer (26 von 38 für 222 YArds, 1 TD, 1 INT, 4 Sacks und -6,4 EPA) immer noch zu fehleranfällig und die Offense ohne tiefer Dimension zu eintönig, um ernsthafte Gefahr für einen Top-Contender darzustellen.
  • Wilsons zwei Rushing TDs waren ein Lebenszeichen, das bisher sträflich vermisst wurde in Denver. Er hatte in den 15 Spielen davor einen Rushing TD.
  • Patrick Mahomes (29 von 42 für 328 Yards, 3 TDs, 1 INT und 9,1 EPA) spielte eine solide Partie mit ein paar abenteuerlichen Würfen. Er dürfte damit im MVP-Rennen seine Favoritenrolle gefestigt haben. Er ist jetzt 11-0 gegen Denver in seiner Karriere.

New England Patriots (8-8) – Miami Dolphins (8-8)

Ergebnis 23:21 (7:0, 0:7, 9:7, 7:7) BOXSCORE

  • In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel blieben die Dolphins ohne Tua Tagovailoa lauflastig ausgerichtet und konnten aber gegen die guten Patriots-Defense wenig Raumgewinn erzielen.
  • Schlüsselmoment war ein Pick Six im dritten Viertel: Teddy Bridgewater übersah beim Stand von 14:10 Dolphins Safety Kyle Dugger, der den Ball zum TD trug. Während des Returns verletzte sich Bridgewater auch, sodass Skyler Thompson die Aufholjagd im Schlussviertel gestalten musste. Eine Interception und ein Turnover on Downs waren die Folge.
  • Die Patriots Offense, die 14 First Downs, 4,4 Yards per Play und -1,7 EPA generierte, war auf die defensive Hilfe angewiesen. Mac Jones (20 von 33 für 203 Yards, 2 TDs und 1,2 EPA) tat sich selbst gegen die angeschlagene Dolphins-Defense schwer.
  • Die Dolphins hätten dank der Jets-Niederlage bereits ihr Playoff-Ticket in der Hand gehabt – mit der Niederlage gegen die Patriots müssen sie in Woche 18 gegen die Jets nicht nur gewinnen, sie müssen auch auf Hilfe der Bills gegen die Patriots hoffen.
  • Teddy Bridgewater dürfte sich den Finger gebrochen haben, was ihn für nächsten Sonntag fraglich macht.

New York Giants (9-6-1) – Indianapolis Colts (4-11-1)

Ergebnis 38:10 (0:3, 24:0, 7:7, 7:0) BOXSCORE

  • Daniel Jones (19 von 24 für 177 Yards, 2 TDs und 10 EPA Passing, sowie 2 TDs und 5,5 EPA Rushing) setzte ein Ausrufezeichen für die Giants, die mit dem Sieg erstmals seit 2016 die Playoffs erreichen konnten. Die in der zweiten Saisonhälfte oft stagnierende Offense dominierte die Colts Defense in jedem Aspekt.
  • Auch die Defense konnte Punkten: Landon Collins, einer von noch zwei verbliebenen Spielern des 2016er-Teams, konnte mit einem Pick Six den Punktereigen im zweiten Viertel anheizen.
  • Die Colts konnten weder mit Nick Foles, noch mit Sam Ehlinger, der Foles in der zweiten Hälfte verletzungsbedingt ersetzte, Offense generieren. Interim Head Coach Jeff Saturday half nicht mit, als er im ersten Viertel bei 4th and 1 an der Giants 5 das 23-Yards-Field-Goal wählte.

Philadelphia Eagles (13-3) – New Orleans Saints (7-9)

Ergebnis 10:20 (0:7, 0:6, 10:0, 0:7) BOXSCORE

  • Die Eagles nützen auch im zweiten Spiel ohne Jalen Hurts die Chance, den #1 Seed zu clinchen, nicht aus.
  • Die Saints konnten dabei vor allem in der ersten Hälfte an der Line of Scrimmage unerwartet gut mithalten. Drei lange Scoring Drives mit einiger Abwechslung zwischen Andy Dalton und Taysom Hill und vier Three and Outs der Defense halfen die Time of Possesion zu dominieren und mit einer 13:0 Führung in die Pause zu gehen.
  • Die Eagles konnten mit einem AJ Brown Big Play kurz aufwachen, beendeten den Tag aber mit nur 11 First Downs und 3 von 12 3rd Down Conversions.
  • Brandon Graham konnte mit seinem Sack die 10-Sack-Marke für die Saison erreichen. Damit haben die Eagles vier (!) Spieler mit Double-Digit-Sacks.
  • Aber auch die Saints hatten Pass Rush zu vermelden. Ohne Right Tackle Lane Johnson erlaubte die Eagles Offensive Line fünf Sacks in der ersten Hälfte. Cameron Jordan beendet den Tag mit drei Stück.
  • Die Saints sind trotz dem Sieg raus aus den Playoffs.

Washington Commanders (7-8-1) – Cleveland Browns (7-9)

Ergebnis 10:24 (0:3, 7:0, 0:14, 3:7) BOXSCORE

  • Washington hätte seine Playoff-Hoffnungen wahren können mit einem Sieg gegen die nicht mehr playoff-relevanten Browns, aber das Browns Laufspiel (4,9 YArds per Carry und 2,6 EPA) hatte andere Ideen.
  • Das Browns Passspiel beschränkte sich hierbei auf das Nötigste, ein kurzer TD auf Donovan Peoples-Jones hier, ein Amari Cooper YAC-TD da. Deshaun Watson lief fast so oft (8) wie er Pässe anbrachte (9).
  • Der neue, alte Commanders-Starter Carson Wentz hatte ein brutal schlechtes Spiel mit 3 Interceptions und -6,9 EPA. Ron Riveras QB-Wechsel mitten im Playoff-Push machte sich nicht bezahlt.

Houston Texans (2-13-1) – Jacksonville Jaguars (8-8)

Ergebnis 3:31 (0:7, 0:14, 3:7, 0:3) BOXSCORE

  • In einem Spiel, in dem Trevor Lawrence (17 von 21 für 162 Yards, 1 INT und 4,6 EPA) immer wieder unpräzise war, lag es an Travis Etienne und dem Laufspiel, den Sieg davonzutragen. Etienne erlief 9 für 108 Yards, 1 TD und 4,8 EPA, während JaMycal Hasty und Snoop Conner weitere Rushing TDs beisteuerten.
  • Da das Spiel bedeutungslos für die Playoffs-Chancen der Jaguars war, wurde Lawrence nach einem Drive in der zweiten Halbzeit beim Stand von 28:0 rausgenommen, und Etienne sah den Ball in der zweiten Hälfte nicht mehr.
  • Die Texans bleiben mit der Niederlage weiter auf Kurs für den #1 Overall Pick im 2023 NFL Draft.

Las Vegas Raiders (6-10) – San Francisco 49ers (12-4)

Ergebnis: 34:37 OT (10:7, 7:7, 7:7, 10:13, 0:3) BOXSCORE

  • Die 49ers haben ein verrücktes Spiel in Las Vegas in der Overtime gewonnen und damit ihre Chancen auf den Top-Seed in der NFC am Leben gehalten. Dabei fuhren sie auch ihren neunten Sieg in Serie ein, was ihnen seit 1997 unter Head Coach Steve Mariucci nicht mehr gelungen war.

  • Das Spiel glich einer Achterbahnfahrt mit dem besseren Beginn für Jarrett Stidham, der überraschend den Vorzug vor Derek Carr erhielt bei den Raiders und seinen ersten NFL-Start absolvierte. Stidham führte sein Team zu einer 17:14-Pausenführung mit Touchdown-Pässen zu Darren Waller und Davante Adams, der nach der Pause direkt noch einen Score nachlegte. Zudem führte Stidham die Raiders mit 1:11 Minuten auf der Uhr noch zum Ausgleich, der die Overtime erzwang.

  • In besagter Overtime allerdings passierte dem früheren Patriots-QB dann auch der entscheidende Fehler: er warf eine Interception zu Tashaun Gipson, die letztlich die Niners in Position brachte für das Field Goal zum Sieg durch Robbie Gould, der zuvor mit auslaufender Uhr noch die Kick zum Sieg in der regulären Spielzeit vergeben hatte.

  • Bester Mann aufseiten der 49ers war indes einmal mehr Christian McCaffrey. Der Ex-Panther sorgte für 193 Scrimmage Yards und einen Touchdown.

  • Durch dieses Ergebnis sind indes die Jets endgültig raus aus dem Playoff-Rennen.

Seattle Seahawks (8-8) – New York Jets (7-9)

Ergebnis: 23:6 (10:3, 7:3, 3:0, 3:0) BOXSCORE

  • Ausgerechnet gegen ihren früheren Quarterback Geno Smith endeten die Playoff-Hoffnungen der New York Jets. Sie sind durch die Pleite im Nordwesten der USA ausgeschieden.

  • Smith litt zwar erneut unter löchriger Protection und kassierte vor allem 4 Sacks im Spiel, doch es gelang ihm auch, die Jets schon früh auf Distanz zu halten. Er fand Colby Parkinson und Tyler Mabry noch vor der Pause für Touchdowns. Ein Rückschlag, von dem sich New York nicht mehr erholte.

  • Die Jets sahen offensiv kaum Land über das gesamte Spiel, was auch mit der schwachen Vorstellung von Quarterback Mike White zusammenhing, der erstmals seit Woche 14 wieder auf dem Feld stand. White warf 2 Interceptions und verlor einen Fumble.

  • Bemerkenswert bei den Seahawks war zudem, dass sich das Run Game nach einigen schwachen Auftritten wieder erholte. Rookie-Running-Back Kenneth Walker allein lief für 133 Yards und hatte dabei einen 60-Yard-Run im Spiel. Er meldete sich damit ebenfalls spät zurück und hielt die Seahawks im Playoff-Rennen.

Green Bay Packers (8-8) – Minnesota Vikings (12-4)

Ergebnis: 41:17 (14:3, 13:0, 0:0, 14:14) BOXSCORE

  • Nach der Niederlage der Commanders gegen die Browns hatten die Packers die Chance, sich mit einem Sieg gewissermaßen einen Matchball in Woche 18 zu sichern. Und sie ergriffen die Chance beim Schopf im heimischen Lambeau Field.

  • Während die Offense einmal mehr überschaubar begann, spielten die Defense und die Special Teams vom Start weg groß auf. Nach einem Field-Goal-Drive der Gäste trug Keisean Nixon den folgenden Kick-Off über 105 Yards zum Touchdown. Wenig später erhöhte Safety Darnell Savage mit einem 75-Yard-Pick-Six gegen Kirk Cousins.

  • Ein Hauptgrund für den dominanten Auftritt der Packers war, wie sie Star-Receiver Justin Jefferson aus dem Spiel nahmen. Jaire Alexander und Co. hielten Jefferson (1 REC, 15 YDS) vor der Pause ohne Catch. Das war ihm in seiner Karriere zuvor nur ein einziges Mal passiert – in seinem ersten Karrierespiel 2020 gegen Green Bay in Woche 1.

  • Leidtragender des Quasi-Ausfalls von Jefferson war vor allem Kirk Cousins, der entsprechend keinen allzu guten Tag erwischte. Cousins kassierte 8 QB-Hits (2 Sacks) und warf letztlich 3 Interceptions. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Vikings die NFC North bereits gewonnen haben. Durch den Packers-Sieg allerdings sind die Saints und Commanders offiziell ausgeschieden.

Los Angeles Chargers (10-6) – Los Angeles Rams (5-11)

Ergebnis: 31:10 (0:3, 17:3, 7:0, 7:0) BOXSCORE

  • Es ging um nichts im Battle of Los Angeles, außer vielleicht um die Ehre. Und die Chargers ließen keinen Zweifel daran, wer aktuell das bessere Team in der Stadt der Engel ist.

  • Nachdem die Rams den besseren Start erwischt hatten, war es einmal mehr Running Back Austin Ekeler, der für Zählbares sorgte. Ekeler lief insgesamt für 122 Yards und 2 Touchdowns, sehenswert war dabei vor allem der zweite Score, ein 72-Yard-Run. Damit hat Ekeler nun 38 Total Touchdowns in den vergangenen zwei Jahren – die meisten in der NFL.

  • Quarterback Justin Herbert wiederum hatte einen recht ereignisarmen Tag für seine Verhältnisse. Er kassierte zur Abwechslung mal keinen Sack und zeigte eine effiziente Vorstellung (21/28, 212 YDS) mit 2 Touchdown-Pässen. Zur Feier des Tages war für ihn die Partie vorzeitig beendet und Backup Chase Daniel durfte noch ran. Die Chargers waren ohnehin schon für die Playoffs qualifiziert, die Rams schon lange eliminiert.

Baltimore Ravens (10-5) – Pittsburgh Steelers (7-8) (Mo., 2.20 Uhr live auf DAZN)

  • Seit Woche 12 hat Steelers Quarterback Kenny Pickett den dritthöchsten PFF Passing Grade und die Steelers Offense spielt als ganze wie eine Top 10 Unit nach EPA – sowohl im Pass- wie auch im Laufspiel. Einiges davon sind sicher die schwachen Gegner (hallo Colts und Falcons) in dem Zeitraum, und wiederum ein großer Teil ist sicher auch die immer besser spielende Offensive Line, die Pickett großteils clean hält. Aber Pickett kann mit einer guten Performance gegen die Baltimore Defense, die ihm zuletzt in zwei Drives Probleme im Hinspiel bereitet hat, eine eindeutige Entwicklungskurve aufzeigen, die für die Zukunft vielversprechend wäre.
  • Die Ravens mussten Mitte der Woche noch auf Lamar Jackson im Training verzichten und es bleibt unklar, ob er spielen kann. Im Hinspiel reichte eine starke Defense, die Mitchell Trubisky drei Mal abfing, und das Laufspiel um Tyler Huntley und dann sogar Anthony Brown zum Sieg zu tragen. Aber auch mit Jackson wird die große Frage Richtung Playoffs lauten: Wie kommt das Ravens Passspiel aus seinem Trott heraus? Und kann sich ein Playmaker als Anspielstation jenseits von Mark Andrews finden lassen?

Cincinnati Bengals (11-4) – Buffalo Bills (12-3) (Di., 2.30 Uhr live auf DAZN)

  • In einem Spitzenduell der AFC haben beide Teams was zum clinchen: Die Bills können mit einem Sieg bei gleichzeitiger Chiefs-Niederlage den #1 Seed holen, während die Bengals bei einem Sieg und gleichzeitiger Ravens-Niederlage die AFC North für sich entscheiden können.
  • Die Bengals sind an sich recht gesund, und bekommen Tight End Hayden Hurst diese Woche wieder, haben letzte Woche aber Right Tackle La’el Collins verloren. Für ihn dürfte Hakeem Adeniji starten, der letzte Saison die letzten dreizehn Spiele – inklusive Super Bowl LVI – auf Guard bestritt und dort durchwachsen spielte, der aber jetzt zu seiner ursprünglichen Position als Tackle zurückkehrt.
  • Die Bills haben in den vergangenen Woche eine Renaissance ihres Laufspiels erlebt: Running Backs Devin Singletary und James Cook haben 281 Yards in den letzten zwei Spielen erlaufen und auch im Passing Game beigesteuert. Zusammen mit einem gut aufspielenden Tight End Dawson Knox konnte man so Spiele gewinnen und über 30 Punkte machen, auch wenn Stefon Diggs mal einen ruhigen Tag hat.
  • Die Bengals-Defense ist einerseits ein deutlich schwerer Test für diese komplementäre Dimension der Bills-Offense, als es die Bears und Dolphins waren, andererseits sind sich die Bills aber sicher auch bewusst, dass die Bengals als möglicher Playoff-Gegner im Raum stehen. Will man hier schon das gesamte Playbook zeigen? Es wird ein spannendes Taktik-Duell werden, wenn sich diese zwei AFC-Schwergewichte gegenübertreten.

Tennessee Titans (7-9) – Dallas Cowboys (12-4)


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